Vorstellung: Skilanglauf

 

Skilanglauf

 

Piktogramm Skilanglauf

©DOSB/Sportdeutschland

Ein Sport für Kinder ab 6 Jahren.

 

Zeitaufwand: ca. 5 Stunden pro Woche.
jährliche Kosten: ca. 100 bis 500 Euro
Weitere Infos: Wie viele Vereine gibt es? Wo kann man Skilanglauf betreiben? Welche Ausrüstung benötigt man? Gibt es eine Nationalmannschaft? Weiterlesen, hier bei Tinongo.

Von der Jagd zum Sport

 
Schon sehr früh waren die Menschen erfinderisch. Um bei der Jagd nicht im Schnee zu versinken und sich dazu noch relativ bewegen zu können, wurden schon sehr früh Ski benutzt. Schon bei den Römern, den Griechen und den Chinesen finden sich Hinweise darauf, dass Ski bereits benutzt wurden. Bei Ausgrabungen wurden schon skiähnliche Bretter gefunden, die mehr als 4.000 Jahre alt sind.

Als Sport wurde Langlauf natürlich erst deutlich später betrieben. Ende des 19. Jahrhunderts gab es die ersten Wettkämpfe in Norwegen. Bis heute ist Norwegen auch eine der stärksten Nationen im Langlauf. Im Jahr 1900 fand der erste Skilanglauf-Wettkampf in Deutschland beim „Tag der Meisterschaft für Deutschland“ statt. Gewonnen hat allerdings, wie könnte es anders sein, ein Norweger.

Seit 1924 in Chamonix ist Skilanglauf fester Bestandteil des olympischen Programms, die Frauenwettkämpfe kamen allerdings „erst“ 1952 dazu.

Eine Abwandlung des Skilanglaufs ist der Biathlon, bei dem zum Skilanglauf noch Schusswettbewerbe hinzu kommen. Durch diese Wettbewerbe wird das Teilnehmerfeld häufig ziemlich durcheinandergewürfelt, wodurch Biathlon in den Medien, besonders im TV, noch etwas mehr Beachtung findet, als der reine Skilanglauf.

Parallel oder diagonal?

 

Lange Zeit wurden die Wettkämpfe rein im klassischen Stil durchgeführt. Hierbei wurden die Ski rein parallel geführt und man blieb in der vorgegebenen Spur, der Loipe. Besonders an Steigungen ist dies mitunter sehr mühsam, weshalb dort gerne deine diagonale Skihaltung bevorzugt wurde. Diese Technik ähnelt dem Eisschnelllauf und wird daher auch „Skating“ genannt. Obwohl diese Technik durchaus auch schon in den 30er Jahren des 20.Jahrhunderts bekannt war, wurde sie erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zunehmend im Skilanglauf eingesetzt.

Der Vorteil ist, dass man sich mit dieser Technik deutlich schneller fortbewegen kann. Schnell wurde über diese Entwicklung sehr kontrovers diskutiert. Der Skiverband versuchte mit einer neuen Regel, eine Lösung zu finden. Ab sofort musste sich immer mindestens ein Ski in der Loipe befinden, ein Ski durfte für den Skatingschritt genutzt werden. Dieser Halbschlittschuhritt war allerdings immer noch umstritten. 1986 entschied der Skiverband daher, Skating im der klassischen Variante des Skilanglaufs zu verbieten und eine eigene Disziplin für diese Technik einzuführen.

Auch im Breitensport fand man Gefallen an der Skatingtechnik. In Deutschland lange Zeit nicht gern gesehen, aber in Italien, Österreich, Frankreich und der Schweiz auch hier bereits früh unterstützt. Es wurde einfach doppelt gespurt, eine Seite mit Loipe, die andere plan für die Skatingtechnik. In Skandinavien wird im Breitensport nach wie vor meist die Paralleltechnik genutzt.

Wenn ihr mehr über den Sport erfahren wollt, welche Kosten damit verbunden sind, welche Ausrüstung man benötigt und welche Karriere man machen kann, dann findet ihr hier bei Tinongo dazu noch mehr Informationen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.