Vorstellung: Ski alpin

Ski Alpin

 

Piktogram Ski Alpin

©DOSB/Sportdeutschland

Ein Sport für Kinder ab 4 Jahren.

 

Zeitaufwand: ca. 4 Stunden pro Woche, später bis zu 20 Stunden pro Woche.
jährliche Kosten: ca. 300 bis 1.000 Euro
Weitere Infos: Wie viele Vereine gibt es? Wo kann man Ski Alpin betreiben? Welche Ausrüstung benötigt man? Gibt es eine Nationalmannschaft? Weiterlesen, hier bei Tinongo.

Alles Glück vereint

 
Eine der bekanntesten Wintersportarten dürfte wohl Ski Alpin sein. Es mag daran liegen, dass Schnee schon auf alle Kinder eine Faszination ausübt. Sei es zum Schneemann bauen, weiße Weihnachten oder zum Schlitten fahren. Draußen im Schnee zu toben breitet Menschen einfach Vergnügen.

Mit Skiern den verschneiten Hang herab zu fahren ist für viele Inbegriff von Freiheit. Nicht umsonst teilt schon Wolfgang Ambros dieses Gefühl in seinem Lied „Schifoan“ fest – „Und wann der Schnee staubt und wann die Sunn‘ scheint, dann hob‘ i ollas Glück in mir vereint. I steh‘ am Gipfel schau‘ obe ins Tal. A jeder is glücklich, a jeder fühlt sich wohl.“ Und es stimmt. Jeder, der schon einmal mit Skiern in der Sonne auf einem Gipfel stand, kennt dieses Gefühl von Freiheit.

Skifahren selbst hat sich allerdings weniger aus dem reinen Vergnügen entwickelt. Vielmehr war es eine sinnvolle Erfindung, sich im Schnee fortbewegen zu können. Sank man mit einfachen Schneeschuhen zwar schon einmal nicht ein, so war es dennoch mühselig, sich damit fortzubewegen. Aber verlängert man die Schneeschuhe und es geht bergab, so ist es plötzlich spielend einfach. Die ersten Überreste von Skiern, die man gefunden hat, sind auch schon über 8.000 Jahre alt, gefunden in Russland.

Die Ski wurden vor allem in Skandinavien weiterentwickelt, aber auch im Norden Amerikas wurden Ski schon früh benutzt. Erst im 18. Jahrhundert wurde der Ski dann zum Sportgerät weiterentwickelt. Der Massenmarkt wurde gar erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Europa erschlossen.

Heute ist aus dem damaligen einfach Holzstück ein High-Tech-Gerät geworden, welches nicht selten aus zehn und mehr Komponenten besteht.

Technisch oder schnell?

 
Im alpinen Skirennsport sind die bekanntesten Disziplinen der Slalom, der Riesenslalom, der Super-Riesenslalom (Super-G) und die Königsdisziplin, die Abfahrt. Bei den Abfahrtrennen erreichen die Sportler durchaus Geschwindigkeiten von 150 km/h. Hier brauchen die Athleten neben Kraft und Ausdauer auch eine ordentliche Portion Mut.

Im Slalom geht man die Rennen etwas langsamer an. Diese älteste Renndisziplin im alpinen Skisport wird als die technisch anspruchsvollste Disziplin angesehen. Die Tore haben relativ kurze Abstände, weshalb keine so hohe Endgeschwindigkeit erreicht wird, die Geschwindigkeit der Richtungswechsel dafür aber umso höher ist.

Irgendwo zwischen der Abfahrt und dem Slalom liegen der Riesenslalom und der Super-G. Während der Riesenslalom noch als technische Disziplin gilt, ist der Super-G nicht viel langsamer als die Abfahrt und damit weniger technisch Geprägt.

Daneben gibt es noch Kombinationswettbewerbe, bei denen die Sportler in mehreren Disziplinen meist an einem Tag antreten. Die Gesamtzeit ist dann entscheidend für Sieg oder Niederlage. In der Regel handelt es sich um einen Wettkampf im Slalom und der Abfahrt oder Super-G. Relativ neu und noch nicht ganz mit der gleichen medialen Präsenz gesegnet sind Parallel-Wettbewerbe. Hier werden in einem Hang zwei identische Kurse nebeneinander gesteckt und zwei Athleten treten simultan gegeneinander an.

Ski Alpin ist auch eine zentrale Sportart der olympischen Winterspiele.

Wenn ihr mehr über den Sport erfahren wollt, welche Kosten damit verbunden sind, welche Ausrüstung man benötigt und welche Karriere man machen kann, dann findet ihr hier bei Tinongo dazu noch mehr Informationen.

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