Vorstellung: Rope Skipping

 

Rope Skipping

 

Logo Rope Skipping

©Deutscher Turner-Bund

Ein Sport für Kinder ab 6 Jahren.

 

Zeitaufwand: ca. 2 – 4 Stunden pro Woche.
jährliche Kosten: ca. 100 bis 300 Euro
Weitere Infos: Wie viele Vereine gibt es? Wo kann man Rope Skipping betreiben? Welche Ausrüstung benötigt man? Gibt es eine Nationalmannschaft? Weiterlesen, hier bei Tinongo.

Vom Kinderspiel zum Leistungssport

 
Wohl jeder hat sich schon einmal am Seilspringen versucht. Wahrscheinlich mal mehr und mal weniger erfolgreich. Beliebt, gerade bei Kindern, ist das Seilspringen aber seit jeher. Egal ob alleine mit kurzem Seil, oder in der Gruppe mit großem Seil. Dabei immer das Ziel vor Augen, möglichst viele Sprünge zu schaffen, bevor man sich unweigerlich verheddert.

Woher das Seilspringen kommt, ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich haben schon die Chinesen ähnliche Aktivitäten betrieben. Im westlichen Raum haben es wahrscheinlich holländische Auswanderer im 17. Jahrhundert nach Amerika gebracht. Erst im 20 Jahrhundert wurde Seilspringen nach und nach auch als Fitnesssport entdeckt. Erst 1994 wurde Rope Skipping auch Teil des Deutschen Turner-Bunds und seitdem auch als Wettkampfsport betrieben.

Dass Seilspringen viel mehr ist, als nur ein Kinderspiel, dessen ist man sich durchaus schon länger bewusst. So wird in einigen Sportarten, wie zum Beispiel Boxen, das Seilspringen als Ausdauerübung oder zum Aufwärmen genutzt. Auch die American Heart Association und die AOK unterstützten das Seilspringen relativ früh im Sinne der Prävention von (Herz-)Erkrankungen.

Ein echtes Kauderwelsch

 
Da das Rope Skipping als Sport aus den USA zurück nach Europa kam, wurden viele Begrifflichkeiten einfach übernommen und nicht übersetzt. So tragen die Disziplinen und die unterschiedlichen Seilarten meist englische Namen. Sei es das Single Rope (Einzelspringen), das Wheel (Rad) oder das Double Dutch (Kauderwelsch).

Bei den Wettkämpfen unterscheidet man zwischen Freestyle-Wettkämpfen und Speed-Wettkämpfen. Im Freestyle werden von den Athleten frei wählbare Elemente gezeigt, die dann von Kampfrichtern bewertet werden. Im Speedwettkampf geht es dagegen darum, innerhalb einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Sprünge zu absolvieren. Wer hier mal in Rekordregionen vorstoßen möchte: in 30 Sekunden wurden bereits 188 Sprünge geschafft!

Insgesamt darf man sich beim Rope Skipping aber auch sehr kreativ austoben. Da der Sport noch sehr jung ist, ist des Erfinden von neuen Sprüngen, Figuren oder Sprungkombinationen jederzeit möglich. Und Spaß macht es noch obendrein.

Wenn ihr mehr über den Sport erfahren wollt, welche Kosten damit verbunden sind, welche Ausrüstung man benötigt und welche Karriere man machen kann, dann findet ihr hier bei Tinongo dazu noch mehr Informationen.

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