Vorstellung: Korfball

 

Korfball

 

Logo Korfball

©Deutscher Turner-Bund

Ein Sport für Kinder ab 6 Jahren.

 

Zeitaufwand: Bei Kindern und Jugendlichen ca. 2 bis 4 Stunden pro Woche.
jährliche Kosten: ca. 100 bis 250 Euro
Weitere Infos: Wie viele Vereine gibt es? Wo kann man Korfball betreiben? Welche Ausrüstung benötigt man? Gibt es eine Nationalmannschaft? Weiterlesen, hier bei Tinongo.

Ohne Frauen geht hier gar nichts

Korfball ist eng verwandt mit Basketball und Korbball. Erfunden wurde dieses Spiel Anfang des 20. Jahrhunderts in den Niederlanden. Daher auch der Name, denn „Korf“ ist das niederländische Wort für „Korb“. Es wird auf zwei Körbe gespielt, die innerhalb des Spielfelds stehen und somit erlauben, von allen Seiten zu werfen. Das im Basketball bekannte Brett fehlt und die Körbe hängen im Korfball auch noch einmal höher.

Was diesen Sport jedoch einzigartig macht ist der Fakt, dass jede Mannschaft aus jeweils 4 Spielern und 4 Spielerinnen bestehen muss. Korfball ist weltweit die einzige Mannschaftssportart, in der diese Verteilung der Geschlechter in den Regeln festgehalten ist und bei der dadurch Männer und Frauen den Sport immer gemeinsam ausüben.

In Deutschland ist der Sport relativ unbekannt. Während bei unseren niederländischen Nachbarn sogar eine Profikarriere möglich ist, ist man in Deutschland davon sehr weit entfernt. International werden die Wettkämpfe daher derzeit auch von den Niederlanden und Belgien dominiert. Jedoch gelang der deutschen Nationalmannschaft bei der Junioren WM 2004 in Duisburg ein überraschender dritter Platz.

Mittlerweile gibt es gut 2.000 aktive SpielerInnen in Deutschland, welche dem Deutschen Turnerbund angeschlossen sind.

Mann gegen Mann und Frau gegen Frau

 

Korfball ist ein körperloser Sport. Es ist nach den Regeln nicht einmal erlaubt, dem Gegner den Ball aus der Hand zu nehmen. Es muss also gelingen, den Ball nach einem Wurf oder Pass abzufangen. Sobald man den Ball hat, darf man nicht mehr laufen. Da man komplett körperlos einen Wurf kaum verhindern kann, ist in den Regeln genau definiert, wie man dennoch einen Wurf auf den Korb verhindern kann. Steht man in Armeslänge Abstand in direkter Linie zwischen dem Werfer und dem Korb, so verteidigt man den Angreifer. Man zeigt dies an, indem man den Arm hebt, den Angreifer anschaut und auf ihn zeigt. Der Angreifer ist nun verteidigt und darf nicht mehr werfen. Dabei dürfen Frauen nur von Frauen verteidigt werden und Männer nur von Männern.

Wenn ihr mehr über den Sport erfahren wollt, welche Kosten damit verbunden sind, welche Ausrüstung man benötigt und welche Karriere man machen kann, dann findet ihr hier bei Tinongo dazu noch mehr Informationen.

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