Vorstellung: Korbball

 

Korbball

 

Logo Korbball

©Deutscher Turner-Bund

Ein Sport für Kinder ab 6 Jahren.

 

Zeitaufwand: ca. 1 – 3 Stunden pro Woche.
jährliche Kosten: ca. 100 bis 300 Euro
Weitere Infos: Wie viele Vereine gibt es? Wo kann man Korbball betreiben? Welche Ausrüstung benötigt man? Gibt es eine Nationalmannschaft? Weiterlesen, hier bei Tinongo.

Auf und ab im Laufe der Zeit

 
Ende des 19. Jahrhunderts brachte August Hermann Basketball aus Amerika mit und versuchte, diesen Sport in Deutschland einzuführen. Da Anglizismen es damals noch schwerer hatten als heute, wurde der Name einfach übersetzt. Der Sport wurde aus der Halle nach draußen verlegt und die Regeln leicht abgewandelt. Korbball war geboren. Da Körperkontakt nicht erlaubt war, wurde dieser Sport vor allem als Sport für Frauen propagiert. Bis heute wird der Sport auch vor allem von Mädchen und Frauen betrieben.

Nach dem ersten Weltkrieg erlebte Korbball einen kleinen Boom. Die wiesen mittlerweile einige Parallelen zum Handball auf. In der Tat gibt es sogar die Theorie, dass Korbball einer der Vorläufer des Handballs ist. Aber flächendeckend konnte sich Korbball nicht etablieren, obwohl es vom Turnerbund gefördert wurde. Als der Turnerbund 1921 beschloss, keine Meisterschaften mehr im Korbball durchzuführen und stattdessen Handball mehr zu fördern, war die weitere Verbreitung zunächst einmal gestoppt.

Eine erneute Wende führte der Turnerbund nach den olympischen Spielen 1936 in Berlin durch. Dort war Basketball Teil des olympischen Programms, allerdings nur für Männer. In der Folge versuchte man, Korbball als „Basketball für Frauen“ wieder zu etablieren.

Als später Frauen-Basketball salonfähig wurde und auch Volleyball immer mehr Anhänger fand, sorgten diese zwei Sportarten dafür, dass sich Korbball erneut einem Rückschlag fügen musste.

Regionale Unterschiede

 
Gespielt wird Korbball heute fast ausschließlich in der Halle. Das Spielfeld ist dabei 30×15 Meter groß und somit etwas kleiner als ein Handbalfeld. Der Korb befindet sich in 2,5 Metern Höhe und hat, anders als im Basketball, kein Brett. Somit kann man auch von allen Seiten auf den Korb werfen und Punkte erzielen. Der Ball ist in etwa so groß wie ein Handball.

Um den Korb herum befindet sich der Korbraum. Lediglich die Korbhüterin darf diesen betreten und Körbe dort verhindern. Um zu verhindern, dass jeder Verein nun eine besonders große Spielerin als Korbhüterin sucht und einsetzt, gibt es hier strikte Regeln. Eine Korbhüterin darf nicht größer als 176 cm groß sein.

Die Spielzeit beträgt im Erwachsenenbereich 2×20 Minuten.

Wenn ihr mehr über den Sport erfahren wollt, welche Kosten damit verbunden sind, welche Ausrüstung man benötigt und welche Karriere man machen kann, dann findet ihr hier bei Tinongo dazu noch mehr Informationen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.