Vorstellung: Basketball

©DOSB/Sportdeutschland

Ein Sport für Kinder ab 7 Jahren, Frühförderung ab 4 Jahren.

 

Basketball wurde in der Tat „erst“ 1891 erfunden, entwickelte sich aber so schnell zu einer so beliebten Sportart, dass sie bereits seit 1936 olympisch ist. 1992 wurden das erste mal Profis bei den olympischen Spielen zugelassen und somit traten dort erstmals „echte“ amerikanische Basketball-Stars an, was dem Sport einen enormen Schub in der Öffentlichkeitswahrnehmung einbrachte.

Heute ist Basketball vor allem in den USA und China, sowie in südeuropäischen Länden sehr verbreitet. Aber auch in Deutschland ist dieser Sport sehr beliebt und wird erfolgreich betrieben. Die bekanntesten deutschen Basketballer dürften wohl Detlef Schrempf und Dirk Nowitzki sein, die beide den Sprung in die amerikanische Liga, die NBA schafften.

Eintrittsalter: ab ca. 7 Jahren, Frühförderung ab ca. 4 Jahren.
Zeitaufwand: 4 bis 6 Stunden pro Woche.
jährliche Kosten: 100 bis 400 Euro im Jahr
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Warum sollte man nun ausgerechnet diesen Sport betreiben?
Die unterschiedlichen Positionen mit ihren unterschiedlichen Anforderungsprofilen bieten Jugendlichen mit allen körperlich differenzierten Basketball ist eines der schnellsten und dynamischsten Sportspiele mit vielen schnellen Wechseln zwischen Angriff und Verteidigung. Durch die limitierte Zeit pro Angriff (24 Sekunden) ist Zeitspiel nicht möglich, das Team, das den Ball hat, muss auch angreifen. Ruht der Ball, steht die Uhr, es zählt nur die effektive Spielzeit der vier Spielviertel. Basketball ist –zumindest außerhalb des Schulunterrichts- lange kein „körperloser“ Sport mehr, aber die erlaubten Kontakte sind nicht zu hart oder gar brutal. Vor einem Spielausschluss können bis zu fünf Fouls pro Spieler/in begangen werden.

Spieler/innen können Allrounder sein oder sich spezialisieren auf bestimmte Aufgaben im Team (Ballvortrag, Distanzwurf, Verteidigung), so dass sie sich entsprechend ihrer körperlichen und technischen Fähigkeiten ins Team einbringen können. Basketball ist taktisch und vom Regelwerk (Schrittregeln, Zeitregeln, Drei-Punkte-Wurf) etwas komplexer als andere Sportspiele, das macht aber auch mit den Reiz daran aus.
Das Regelwerk und die komplexeren taktischen Spielmöglichkeiten erfordern intensives Teamwork, was sich gerade bei Kindern und Jugendlichen auch in der Persönlichkeitsentwicklung sehr positiv auswirken kann. Basketball ist bekannt für Fair Play und seinen hohen integrativen Charakter, da die Sportart in vielen Herkunftsländern von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (bspw. Türkei oder ehem. Jugoslawische Staaten) in der Familie einen hohen Stellenwert besitzt. Bei nur fünf Spielern/innen auf dem Feld sind bei allen Aktionen immer nahezu alle Spieler/innen beteiligt und müssen sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung im Team aktiv mitspielen.

Mehr zum Thema Basketball (wie viele Vereine gibt es, wo kann man den Sport betreiben, wie Erfolgreich ist der Sport, kann man Profi werden uvm.) findet ihr bei uns hier.

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